Pastellige Biedermeier-Idylle im Deutschordensmuseum – das Mörike-Kabinett

 

Eduard Mörike, der „Biedermeier-Dichter“, er hat in Bad Mergentheim gelebt und geliebt. Und er war als begeisterter Wanderer an den Hängen des Taubertals unterwegs und ist dort seiner Leidenschaft in der Suche nach versteinerten „Artefakten“ nachgegangen.

Wunderbar atmosphärisch nimmt das „Mörike-Kabinett“ im Deutschordensmuseum seine Mergentheimer Zeit und das dortige Leben und Schreiben auf.  Hier findet sich auch eine ganz besondere Preziose: Das so genannte „Haushaltsbuch“ Mörikes, in das er akribisch alle Ausgaben und Einnahmen eintrug und mir kleinen Zeichnungen illustrierte.

Nur noch antiquarisch lässt sich ein kleiner Leseband finden, der Mörikes Mergentheimer Jahre beschreibt: Max Fischer: „Eduard Mörike in Mergentheim“ (Bad Mergentheim 1973). Wer es findet, unbedingt erstehen und in einem der Mergentheimer Cafés darin schmökern!

(Bildnachweis: Foto Besserer, Lauda-Königshofen)