Tilman Riemenschneider (1460-1531)  war ein begnadeter Künstler. Unter seinen Händen wurden starre Holzklötze zu „bewegten“ und bewegenden Figuren. Der Marienaltar in der Creglinger Herrgottskirche legt davon Zeugnis ab.

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Gleich nebenan findet sich noch mehr Sehenswertes: das Fingerhutmuseum nennt sich selbst das einzige Spezialmuseum dieser Art, und es ist eines der originellen kleinen Museen, welche sich vor allem in ländlichen Regionen finden.

Die Innenstadt von Creglingen ist ca. 1 m entfernt und bietet einige weitere Sehenswürdigkeiten der Kultur- und Regionalgeschichte, beispielsweise den Lindleinturm, einen Wehr- und Wachturm zur spätmittelalterlichen Befestigungsanlage der Stadt Creglingen, auf den im 18. Jahrhundert ein Fachwerkaufbau, ein sogenanntes „Wohnhäuslein“, gesetzt wurde. Im Turm gibt es zwei beheizbare Zimmer, eine Küche und einen Abort. Seit 1999 ist der original eingerichtete Turm für Besucher geöffnet. Er bietet einen Einblick in die einzigartige Lebensweise der letzten Bewohnerin des Lindleinturms.

Ebenfalls einen Besuch wert: das Kloster Frauental, ein Zisterzienserinnenkloster aus dem 13. Jahrhundert. Dort finden sich die wohl einzigen Mumien in württembergischen Kirchen, die sich hier vermutlich durch Säureeinfluss aus dem Gewölbe mumifiziert haben.