Lust auf Literatur und Natur? Auf Mörikes Spuren zu wandern lädt ein atmosphärischer Wanderweg auf den Mergentheimer Trillberg ein. Gut ausgeschildert geht es zunächst den Trillberg hinauf. Dort lässt sich sogar ein kleiner Steinbruch besichtigen, an dem Mörike mit großer Wahrscheinlichkeit nach seinen steinernen „Artefakten“ gesucht hat, die ihn lebenslang faszinierten.

Empfohlen sei die Wanderung besonders im Frühling und im Herbst:

Im Frühling meint man Mörikes „Blaues Band“ förmlich flattern zu sehen, wenn sich Sonne und blauer Himmel über dem Trillberg treffen – der Mörikeweg ist übrigens durch ein blaues Band-Symbol gekennzeichnet.

Und im Herbst: Ganz wie in Mörikes „Septembermorgen“ liegt das Taubertal vom Trillberg aus gesehen im goldenen Herbstnebel und  lässt ahnen, wo sich Mörike seine Anregungen für das Gedicht geholt hat.

Hinab geht es durch den Mergentheimer Stadtteil Neunkirchen, und wer mag, kann im Landgasthof Rummler ganz so einkehren und im traumhaften Kastaniengarten sitzen, wie es Mörike sicher auch gemacht hätte. Mit der herzlichen Frau Rummler hätte sicher auch  Mörike gerne einen Schwatz gehalten, bei einem Glas Tauberschwarz und einem Vesper, versteht sich.

Wanderzeit:  rund 2 Stunden